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In der Zwischenzeit steht Ihnen die umfangreiche Reiseplanung von Serways
zur Verfügung.

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Unsere Leistungen vor Ort

Falscher Sprit im Tank?

Den Wagen mit dem Partner getauscht, beim Tanken an etwas anderes gedacht, und schon ist es passiert: Der Diesel muss Benzin oder der Benziner Diesel schlucken. Was ist zu tun?


Fall 1: Benzin statt Diesel getankt.
Hier gilt grundsätzlich, Motor nicht starten! Den vermischten Kraftstoff aus dem Tank ablassen und fachgerecht entsorgen. Schon mit einer Menge von nur 0,3 Liter Benzin - bei einem 60 Liter Tankvolumen – wird bereits ein Anteil von 0,5 % Benzin in Diesel erreicht, den Fahrzeughersteller als kritisch einstufen.
 
Da die Falschtankung meist recht spät erkannt wird, ist in der Regel mit einem deutlich höheren und somit noch kritischeren Benzinanteil zu rechnen. Benzin in Diesel verschlechtert u.a. die Schmierfähigkeit, bei modernen Motoren mit Hochdruckeinspritzung zwingend erforderlich zum Schutz der empfindlichen Hochdruckpumpen und Injektoren vor Verschleiß.
 
Lediglich bei älteren Fahrzeugen (Euro 1 und früher), die noch mit sog. Reiheneinspritzpumpen ausgestattet und mit Motoröl geschmiert werden, sind keine Probleme zu erwarten. Um sicher zu sein, ist jedoch eine Rücksprache mit dem Fahrzeughersteller oder mit einer Fachwerkstatt zu empfehlen.


Fall 2: Diesel statt Benzin getankt.
Grundsätzlich treten diese Art von Fehlbetankungen weniger häufig auf, da der dickere Stutzen der Dieselzapfpistole nicht in die Einfüllöffnung von Benzin-Fahrzeugen passt (gilt nicht für Reservekanister!!).
 
Auch bei dieser Art der Falschtankung ist der sicherste Weg teure Probleme zu vermeiden den Motor grundsätzlich nicht zu starten. Der vermischte Kraftstoff sollte aus dem Tank abgelassen und fachgerecht entsorgt werden.
 
Diesel verschlechtert u.a. die Klopffestigkeit (Oktanzahlen) eines Ottokraftstoffes und führt selbst bei geringen Mengen im Benzin zu einer Verschlechterung des Start- und Fahrverhaltens sowie zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Motorenöls.


Fall 3: Super statt Normal oder Normal statt Super getankt.
Super unterscheidet sich von Normalbenzin im Wesentlichen durch eine deutlich bessere Klopffestigkeit. Daher dürfen alle Fahrzeuge die auf Normalbenzin ausgelegt sind ohne Einschränkung auch mit Super oder gar mit Super Plus betrieben werden. Meist laufen Motoren mit der höherwertigen Sorte ruhiger und brauchen in vielen Fällen sogar weniger Kraftstoff.
 
Wird Normal anstatt Superbenzin getankt, so ist dies kein Problem bei modernen Motoren mit Klopfsensoren. Bei Fahrzeugen ohne Klopfsensoren kann die Verschlechterung der Klopffestigkeit u.U. zu kapitalen Motorschäden führen. Je nach den Mengenverhältnissen kann man aber durch Zutanken von Premiumkraftstoff mit hohen Oktanzahlen den durch das Normalbenzin herbeigeführten Oktanzahl-Abfall ausgleichen. Scheidet dies aus da der Tank bereits voll ist, kann Abpumpen einer Teilmenge mit anschließendem Auffüllen mit Premiumkraftstoff erforderlich werden. In jedem Falle sollte schon nach relativ kurzer Fahrstrecke die Möglichkeit zum Nachtanken mit der vorgesehenen oder besseren Kraftstoffsorte genutzt werden.


 

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